Krankheit

Krank sein find ich fürchterlich.
Und grade jetzt da fürchte ich,
dass mich etwas befallen hat,
ich fühle mich so schwach und matt.

Kopfweh und die Glieder schmerzen!
Bin ich sonst immer gern zu Scherzen
aufgelegt und helle wach –
heute ist mir nicht danach.

Das schlimmste daran ist das Fieber,
und alles andre wär mir lieber
als dieses ständige Gezeter
mit dem Fieberthermometer.

Einmal frieren, einmal schwitzen.
Ob im Liegen oder Sitzen,
niemals fühl ich mich recht wohl.
Ich brauche Paracetamol!

Der Wunsch, dass es mir besser geht,
der grade ganz weit oben steht,
erfüllt sich hoffentlich schon bald.
Im Notfall eben mit Gewalt.

Die Medizin wird eingenommen
und eben noch so mitbekommen,
dass da ein Zettel informiert,
wie man die Medizin dosiert.

Doch die Pillen sind schon unten,
ein Säftchen hinterher getrunken.
Ein bisschen mehr kann schon nicht schaden.
Doch plötzlich grummelt es im Magen.

Vier Tage ist das nunmehr her,
drei davon kein Fieber mehr,
doch der Magen schmerzt noch immer,
auch der Ausschlag, der wird schlimmer.

Den Zettel hätt ich wohl betrachten
und die Anweisung beachten
sollen, denn nun wird gerungen
mit all den Nebenwirkungen.

Und die Moral von der Geschicht:
Medikamente helfen nicht,
wenn man die falsche Menge nimmt,
wie das im Leben häufig stimmt.

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