Klassisch’ Trauerspiel

Mit Herz, mein Schatz, mein Augenstern,
wie konnt` ich dich verlassen?
Zu Recht verletzt bleibst du mir fern,
und wirst mich dafür hassen.

Die Frei- und Ungebundenheit,
wie konnt` sie mich nur locken?
Denn nun verbring ich meine Zeit
allein, von mir erschrocken.

Ich frage mich schon Tage lang:
wie konnt` das nur geschehen?
Ich sah`s als selbstverständlich an,
als Paar uns zu verstehen.

Das Glück, ich warf es achtlos fort.
Wie konnt` das nur passieren?
Ich warf es weg, nun liegt es dort
und lässt mein Herz erfrieren.

Die Zeit mit dir war ein Gedicht,
wie konnt` sie nur vergehen?
Trauernd werd ich dein Gesicht
noch lange vor mir sehen.

Mein Sonnenschein, mein Augenlicht,
wie konnt` ich dich verlassen?
Ich bereu`s und werde mich
noch lange dafür hassen.

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Jenseits der Dunkelheit gibt es einen Silberstreif am Horizont. Hängen Sie an der Hoffnung, bis zum Ende, um die Helligkeit zu sehen. Frohes Neues Jahr.

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